Wandlungsfähigkeit, Charakter - Warten auf den Cottbuser Ostsee

Eine ehemalige Braunkohlegrube verwandelt sich in den größten See in Brandenburg: Der Cottbuser Ostsee entsteht. An der Cottbuser Stadtgrenze geht es um Superlative. Hier wächst der künftig größte künstliche See Deutschlands, etwa drei Mal so groß wie der Müggelsee. Erstmals in der Geschichte der Lausitzer Bergbausanierung ist ein Bergbauunternehmen selbst in der Verantwortung für die Riesenbaustelle bis zu ihrer Fertigstellung, geplant für das Jahr 2030.  Die Herausforderungen für Ingenieurtechnik, Wasser- und Landschaftsbauer sind gigantisch. Die Verheißung auf ein wunderbares Naherholungsgebiet aber beflügelt Anwohner, Investoren und Grundstücksmakler. Und bei all dem muss sich die Stadt Cottbus neu erfinden. Am Seeufer befindet sich ein tristes Gewerbegebiet, eine verlassene Ecke der Stadt. Hier soll ein neues Stadtviertel entstehen - umweltfreundlich und voller Ideen. Es soll die Visionen einer lebenswerten Zukunft für die Lausitz nach dem Ende der Kohle verkörpern. Der zweite Teil der rbb-Dokumentation von Maren Schibilsky und Wolfgang Albus ist am 3. November 2020 um 21 Uhr im rbb zu sehen. Mehr zum Thema unter www.cottbuser-ostsee.de